Werde ich alt???

Posted by lothar.m70 in Nov 06, 2011, under Uncategorized

Oh Gott, wie die Zeit vergeht! Über ein Jahr bin ich nicht dazu gekommen etwas neues zu berichten?! Ich dachte meinen letzten Post hätte ich erst vorgestern verfasst.

Nun gut. Im letzte Beitrag ging es um Alkohol am Steuer. Nun möchte ich von etwas anderem schreiben – doch wieder von meiner Nichte.

Ich bin mittlerweile schon fast 60 Jahre alt und habe zu meiner Nichte ein sehr gutes Verhältnis. Das heißt, dass sie mich auch mit all dem auf dem Laufenden hält, was ein “älterer” Mann wie ich, nicht mehr mitbekommt. Jeden Freitag wenn wir uns um 15 Uhr auf eine heiße Schokolade in unserem Lieblingscafé treffen, erzählt sie mir, was in der vergangenen Woche alles passiert ist.

Letzten Freitag erzählte sie mir, dass sie einen neuen Freund hat und das (für mich) absurde an der Sache ist, dass sie diesen besagten Freund über das Internet kennen gelernt hat! (Vielleicht ist das auch der Grund, weshalb ich mir an einem Sonntagnachmittag mal wieder Zeit für meinen Blog nehme…)

Unsereiner hat seine Freundinnen damals noch beim “Tanz” kennen gelernt oder beim nachmittaglichen Volleyball in der Schule!!! Ihren neuen Freund hat sie in einer Art Singlebörse kennen gelernt. SINGLEBÖRSE – wie das schon klingt!!!! Das man heute seine potenziellen Partner in einer Singlebörse bewerten und ausspionieren kann, ist für mich unvorstellbar. Das interessante des Kennenlernens ginge für mich dabei verloren, wenn ich mir das recht überlege.

Man bezahlt Geld dafür, dass man Kontakte zu Menschen bekommt, die man vielleicht irgendwann mal heiraten möchte oder die einen vielleicht eines Tages sogar ausrauben könnten? Menschen, die hinterhältige Gedanken haben und ganz andere Absichten haben, als den Partner fürs Leben zu finden – wer weiß das schon?

Ich habe das Treffen mit meiner Nichte mit einem Kopfschütteln verlassen. Aber was kann ich denn daran schon ändern?! Die Zeiten ändern sich…

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Alkohol am Steuer

Posted by lothar.m70 in Oct 07, 2010, under Uncategorized

Meine Nichte ist letzte Woche 21 geworden – endlich volljährig, das wurde natürlich ordentlich gefeiert. Nun darf sie ja fast alles und da ihre Probezeit abgelaufen ist, liegt theoretisch ihre Promillegrenze beim Autofahren auch nicht mehr bei 0.0, sondern bei 0.5.

Allerdings sehe ich der ganzen Sache trotzdem skeptisch entgegen. Für mich steht fest: Wenn ich Auto fahre, dann wird auch nichts getrunken, auch wenn es nur ein Glas Wein wäre. Denn viele wissen gar nicht, wie gut ihr Körper den Alkohol verträgt oder abbaut. Da kann manchmal schon das Feierabendbier zum Verhängnis werden.

Besonders beim Autofahren! Denn der Alkohol wirkt wie ein Betäubungsmittel auf Gehirn und Nervensystem.  Die Reiz- und Leitfähigkeit der Nervenzellen sinkt schon bei einem Blutalkoholwert von 0,2 Promille. Es kommt zu Bewegungs-, Sprach- und Konzentrationsstörungen. Dieser Tatsachen bin ich mir natürlich bewusst, doch ganz verzichten auf meinen Wein möchte ich natürlich nicht. Mir ging es vorranging um meine Nichte. Denn wenn man jung ist, unterschätzt man die Angelegenheiten doch noch ein bisschen mehr.

Wir Deutschen sind da eh noch zurückhaltend, was den Alkoholkonsum über den Tag betrifft (voraussgesetzt man ist kein Alkoholiker). Denn die meisten Südeuropäer gönnen sich schon zum Mittag ein Glas Wein. Doch die Südeuropäer haben eine ganz andere Mentalität was das Essen betrifft. Da wird sich noch Zeit genommen, aber in Deutschland wird ja kaum Mittag gegessen. Zum Leiden der Gastronomen, denn das Mittagsgeschäft in Deutschland ist eine reine Katastrophe.

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Ab in den Wein…

Posted by lothar.m70 in Sep 29, 2010, under Uncategorized

Ich möchte von meinem verlängerten Wochenende erzählen.
Auch wenn ich ein Mensch bin, der eher den herben Wein bevorzugt, ist es für mich immer wieder eine Freude “in den Wein zu fahren”, wenn die Federweißer-Saison begonnen hat. Spritzig, saftig, süß! Eine sehr schöne Abwechslung zu einem schwereren Merlot beispielsweise.

Die Trauben werden also erst für den Federweißer geerntet und der Most wird meist aus den Rotweinsorten Frühburgunder, Blauer Portugieser und Dornfelder gewonnen Im Prinzip ist es auch kein richtiger Wein, es ist vielmehr eine Art Most, der gärt und ein bisschen wie Traubenlimo schmeckt. Wenn man ihn frisch kauft, dann ist es notwendig, dass man ihn des Öfteren lüftet, da ansonsten die Gefahr besteht, dass er durch die Gärung explodiert. Die Hefen können einen Druck bis zu sechs Bar entwickeln!

Außerdem sollten Mitbürger mit einem schwachen Magen besser nicht gleich so viel davon trinken, denn das könnte im wahrsten Sinne des Wortes “nach hinten” losgehen.
Dadurch, dass der Wein so süß und spritzig ist, muss man aufpassen, dass man die Wirkung des Alkohols unterschätzt. Der Federweißer hat immerhin einen Alkoholgehalt von 4 Prozent. Der ein oder andere ist von der berauschenden Wirkung schon überrascht worden.

Neben der süßen Erfrischung haben wir natürlich auch viele andere Weine verkostet, in vier Tagen schafft man eine Menge. Jetzt muss erstmal wieder Platz immer Keller geschaffen werden. Nächste Woche wollen 50 Kosten Wein ein neues zuhause haben!!!!

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Schlechte Empfehlung!

Posted by lothar.m70 in Sep 13, 2010, under Uncategorized

Ich muss von einem Kurzurlaub berichten, mit dem ich meine Frau überrascht hatte. Wir hatten ein wunderschönes Zimmer in einem kleinen Hotel, privat und elegant. Wir hatten nur Frühstück gebucht, sodass wir an den vier Abenden selbst schöne Restaurants suchen kann. Leider kennt man an fremden Orten keine Leute, die einem etwas gutes empfehlen kann, auf das man letztendlich auch vertrauen kann. In fremden Ländern nimmt man sich einen Reisefrührer und googelt im Internet. Leider geht das in den häufigsten Fällen schief! So steht es jedenfalls mit meinen Erfahrungen. Ich werde demnächst einfach auf mein Bauchgefühl hören.

Ich hatte im Internet bereits im Voraus ein schönes Restaurant für unseren ersten Abend rausgesucht. Leider wurde das ein glatter Reinfall. Und leider war es auch nichts das erste Mal, dass ich im Internet etwas gesucht habe, was als ausgezeichnet bewertet wurde und letztendlich ein “Ramschladen” war. So ging es also auch uns an unserem ersten Abend. Als wir das Restaurant betreten haben, wurden wir nicht einmal nett begrüßt und erst recht nicht gefragt, wo wir sitzen wollen, wie viele Personen wir sind etc. Als wir auf eigene Faust einen Tisch gewählt hatten, wurde uns lieblos die Karte auf den Tisch gelegt, eine fällige Begrüßung durfte man nicht erwarten. Eigentlich war da für mich der Punkt schon erreicht, an dem ich das Restaurant verlassen hätte, doch ich wollte entspannt sein. Wir haben unser Essen gewählt, dass dann zu allem Überfluss auch noch zu unterschiedlichen Zeiten hingestellt wurde und einfach lieblos angerichtet war. Dabei habe ich auch gesehen, dass der Kellner völlig dreckige Kleidung trug. Dann hat es mich gereicht! Ich hab das Essen nicht einmal angerührt, das Geld auf den Tisch gelegt und mit meiner Frau das Restaurant verlassen. Bis heute ist mir unklar, wie man solche Empfehlungen ins Internet stellen kann bzw. welche Leute man für solche Bewertungen befragt oder testen lässt. Glücklicherweise hatten wir noch einen schönen Abend und in Zukunft vertraue ich in dieser Hinsicht nur noch auf mein Auge und mein Bauchgefühl!

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Genussmensch

Posted by lothar.m70 in Aug 10, 2010, under Uncategorized

Da ich ein Genussmensch bin, gehört zu meinem Leben nicht nur guter Wein, sondern auch ein gutes Essen und möglichst beides in Kombination. Generell besuche ich gern auch mal gute Restaurants. In Berlin findet man so etwas häufig, aber man muss sich auskennen oder Ratgeber haben, die einem etwas Gutes empfehlen. Allerdings muss man dann auch mit stolzen Preise rechnen, aber das lohnt sich dann auch. Wer knauserig ist, der hat daran kein Spaß, so ist es leider. Von vielen wird man doch auch komisch angeguckt, wenn erzählt wird wo man wieder fein essen war: “Also so viel Geld für ein bisschen Essen würde ich ja nicht ausgeben! Das bekomme ich doch auch woanders viel günstiger!” Nein, so ist es eben nicht. Denn wer Qualität erwünscht, der muss dafür auch zahlen und das dann bereitwillig. Zu denen gehöre ich! Natürlich steht das nicht an der Tagesordnung, denn es soll ja etwas Besonderes bleiben. Aber wenn mir danach ist, dann führe ich meine Frau gern einmal chic aus. Glücklicherweise kann sie sich dafür auch begeistern, bei meiner Ex-Frau war das leider nicht der Fall. Aber zurück zum eigentlichen Thema!

Wenn wir uns nicht einen schönen Abend zu Zweit außerhalb gönnen, dann kochen wir auch gern einmal zusammen. Und ich meine wirklich zusammen und nicht, dass die Frau hinter dem Herd steht und der Mann den Tisch deckt. Dabei kann ich immer meine Seele baumeln lassen und alles andere vergessen. Übers Netz suchen wir uns meist ein schönes Rezept aus, denn langweilig soll es ja nicht werden, also probieren wir immer wieder andere Dinge aus. Meist stellen wir vorher ein Motto auf und wenn wir dann noch Lust haben, dann wird sogar der Tisch dazu passend dekoriert. Das geschieht aber eher selten und wenn dann nur, wenn wir mehrere Gäste zu Besuch haben. Allein ist uns dann der Aufwand doch etwas zu groß. Für das kommende Wochenende haben wir wieder einen gemütlichen Abend mit Freunden geplant, das Thema steht allerdings noch nicht fest!

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Promotion

Posted by lothar.m70 in Jul 21, 2010, under Uncategorized

Wie ich schon erwähnt habe, hatte ich die Möglichkeit mehrmals an Promotion-Aktionen teilzunehmen. Das war eigentlich ziemlich interessant. Man hatte viel Kontakt mit Menschen, ist mit denen persönlich ins Gespräch gekommen.

Doch im Vordergrund stand natürlich der Verkauf von Wein. Meist gab es besondere Aktionspreise oder andere Nettigkeiten, die sich ergaben, wenn man beispielsweise gleich drei Kisten gekauft hat. Besonders gut lief das zur Zeiten von Feiertagen, beispielsweise vor Ostern oder Weihnachten. Manche Paare oder Familien haben sich aufgrund der günstigen Preise regelrecht mit Wein zugedeckt.

Natürlich gibt es bei solchen Verkostungen auch Spezialisten, bei denen das kostenlose Angebot Wein zu trinken im Vordergrund steht. Da muss man aufpassen und hart sein, wenn man ein guter Promoter sein möchte. Wenn man richtig gut ist, dann schafft man es auch solche Leute zu überzeugen, den Wein zu kaufen.

Ich hab so etwas jedenfalls immer gern gemacht und darf auch heute manchmal noch einmal ran, wenn meine Werbedamen fehlen.

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Lieblingswein

Posted by lothar.m70 in Jul 15, 2010, under Uncategorized

Ich möchte meinen Lieblingswein vorstellen – ein schöner 2005er Bordeaux, der im Jahre 2008 verkauft wurde. Allerdings hatte der auch einen stolzen Preis und der lag bei ca. 250€ pro Flasche. Den habe ich aber von meinen Eltern zum Geburtstag bekommen, weil sie meinen Genuss zu schätzen wissen.

Vor drei Tagen haben wir die Flasche geöffnet – das reine Geschmackserlebnis!

Doch mit der Vorstellung dieses Weins wird es schlecht,wie mir gerade auffällt – man muss einfach probiert haben.

Wenn ich daran zurückdenke als ich damals bei den Promotion-Aktionen Weine aus dem Tetra-Pack verteilt habe, dann wird mir übel. Mittlerweile ist die Qualität von diesen Weinen auch etwas weiterentwickelt und Wein in Tetra-Packs wird sogar in großer Abfüllung verkauft und nicht nur als Probe verteilt. Doch die Vorstellung ist einfach nicht gut – ich würde jedes Mal an Saft denken. Also für Kenner mit Geschmack keine Option!

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Genuss!

Posted by lothar.m70 in Jul 06, 2010, under Uncategorized

Mmmhh….ich liebe es, diese Jahreszeit. Wenn man an einem lauen Sommerabend auf dem Balkon sitzt und sich mit seiner Liebsten ein Glas Wein gönnt. Doch nicht nur zu dieser Jahreszeit lohnt es sich ein Glas zu genießen, sondern auch im Winter vor unserem Kamin!

Ich bin mittlerweile ein richtiger Weinkenner geworden! Ich habe quasi mein Hobby zum Beruf gemacht. Mit Hobby meine ich nicht, dass ich zum Alkoholiker mutiere, sondern eher zum Genießer. Somit habe ich vor 5 Jahren mein Hobby eben zum Beruf gemacht. Ich bin gelernter Außenhandelskaufmann und habe dann BWL studiert. Nun habe ich einen neuen Job bei einem der weltweit größten Weinanbieter – und es macht Spaß! Angefangen hat es eigentlich damit, dass ich früher neben dem Studium Promotion-Aktionen mitmgemacht habe, genauer gesagt Verkostungen. Erst damit habe ich den Zugang zum Wein gefunden.

Vor drei Wochen habe ich ein Incentive gewonnen und war mit 5 Kollegen in Südamerika. Dort wurden wir persönlich von einem Gutsherren betreut, haben uns dort auch einige Weinberge angeguckt und natürlich auch verkostet.

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